Burke & Wills - Poeppel Corner
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30.05.01

Die Tagwache fällt in die späteren Morgenstunden, somit erreichen wir Burke und Wills Tree kurz vor Mittag. Dieser Baum kennzeichnet die Stelle an der Burke und Wills Vorräte bei ihrer unglückseligen Entdeckungsreise vergraben hatten. Auf dem Rückweg nördlich des Cooper Creek müssen wir zahlreiche Auswaschungen des Tracks bewältigen, welche erstmals die hohe Bodenfreiheit des Landcruisers vorteilhaft in Szene setzen. In Innamincka entscheiden wir uns die Cordilla Downs Road in Angriff zu nehmen, da Walkers Crossing für jeden Verkehr gesperrt wurde. Die ersten 100 km können wir mit hohem Tempo hinter uns bringen, bevor uns die zahlreichen Steine der Sturt Stony Desert zu einer langsameren Fahrweise zwingen. Bei Sonnenuntergang sind wir noch weit von Birdsville entfernt, aber der Mangel von guten Campingplätzen lässt uns mit gemässigtem Tempo weiterfahren, bis wir ca. 20:30 Uhr Birdsville ereichen. Anzumerken ist, dass bei Nachtfahrten im Outback eine Reduzierung der Geschwindigkeit unbedingt erforderlich wird, wenn man unerfreuliche Zusammenstösse mit Känguruhs oder gar Rindern vermeiden möchte. Nach den "Strapatzen" des heutigen Tages ist ein Pub-Besuch im berühmten Birdsville Hotel ein Muss, der mit einem nahrhaften Counter-Meal unterstützt wurde.

 

Burke & Wills Dig Tree

 

Cordillo Downs Road (Sturt Stony Desert)

 

Mach Platz !!!

Fahren macht durstig !

No comment !

31.05.01 Dieser Tag wird ausgiebig zum Faulenzen in Birdsville benutzt, die letzten Telefonanrufe an die Lieben zuhause werden getätigt, bevor das Abenteuer Simpson Desert startet und auch ein wiederholter Besuch des Birdsville Hotels steht auf dem Programm.
01.06.01 Das Abenteuer beginnt. Abmeldung in Birdsville war nicht erforderlich und somit wagen wir uns auf unsere Wüstendurchquerung. Gewählt wurde die French Line, welche die kürzeste, aber auch schwierigste Strecke durch die Simpson Desert ist. Die Ost-West Richtung ist zudem härter, weil Westwinde die Dünen westlich abflachen und auf der Ostseite steiler aufschütten. Doch das lässt uns nicht davon abbringen, die Herausforderung anzunehmen. 
Diamantina River

Birdsville Hotel

Simpson Desert (The "Big Red")

 

 

No problem !

 

Die erste der 1200 Sanddünen

01.06.01 Die erste und auch höchste Düne, the Big Red, schaffen wir im ersten Anlauf, ohne den Reifendruck um ein psi zu verringern. Unser Hochgefühl wird aber gleich bei der nächsten Düne getrübt, welche uns zwingt den Reifendruck auf 30 psi zu reduzieren. Die weiteren Dünen lassen sich mit reduziertem Reifendruck problemlos überqueren, ...
 

 

 

 

01.06.01 ... doch dann lässt uns der hohe Wasserstand des Eyre Creek keine Wahl den 60 km Detour zu fahren. Dieser Umweg entpuppt sich als landschaftlich sehr reizvoll, unser 1. Rivercrossing gibts als Zugabe. Zurück auf der Hauptstrecke wollen uns letzten Regenfälle wieder einen Umweg aufzwingen, doch nicht mit uns. Allerdings überschätzen wir die Festigkeit der Piste und müssen uns mit der Winde aus dem Dreck ziehen. Zum Glück war der nächste Baum noch innerhalb der Reichweite des Windenkabels, und der Wagen befand sich innerhalb weniger Minuten wieder auf festem Grund. 
Falcon

1. Umleitung

Kein Mut (Badhöseler!)

 

 

 

1.River crossing

 

 

1.Windeneinsatz ...

... bei 2. Umleitung

 

01.06.01 Die nächste Umleitung fuhren wir vorsichtshalber wieder und konnten noch einen Dingo auf Raubzug sichten. Nach der Durchquerung des ersten Salzsees machten wir uns langsam auf Lagerplatzsuche und fanden einen reizvollen Platz mit herumliegendem Brennholz für das wärmende Lagerfeuer.
Wie bringe ich den nur wieder sauber ?  

Dingo

 

 

 

Auf und nieder, immer wieder ...

 

02.06.01 Nach einer kühlen Nacht, welche uns die Vorteile minustemperaturgeprüfter Schlafsäcke geniessen liess, reisen wir zum Poeppel Corner, genannt nach Augustus Poeppel, dem ersten Vermesser diese Grenzpunktes, wo die drei Staaten Queensland, South Australia und Northerrn Territory aufeinnander treffen. Nun beginnt die French Line, eine der schwierigsten Strecken Australiens. Nach ein paar Salzseen gelangen wir an eine Sanddüne, die uns wirklich fordert. Nach den ersten erfolglosen Anläufen montieren wir das Windenkabel an einen in den Boden gerammten Eisenpfahl (von Offroad-Geschäften empfohlen) in den losen Sand. Beim ersten Anziehen der Winde wird der Pfahl aus dem Boden gezogen; hätten wir doch den teureren Sandanker besorgt! Da wir zu faul sind, das Reserverad einzugraben, machen wir noch einige Versuche mit hoher Geschwindigkeit die Düne zu bezwingen und beim 6. Anlauf schaffen wir sie auch. Wieder mal viel Arbeit gespart, das war uns gleich eine VB-Runde wert.
relaxen ist angesagt

Poeppel Corner

 

The French Line

Roger's Spielzeug ... 

... nur hält das nicht

Pinkel - Pause

 

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